Wenn die Technik…. 

Ich bin seit Geburt von Duchenne Muskelschwund betroffen-hab daher 24-Stunden-Assistenz, sitze im E-Rolli und bin größtenteils beatmet.

Wenn ich Menschen kennenlerne, steht viel zu oft die „Technik“, die ich zum Leben brauche, im Vordergrund und weniger ich selbst.Das ist im Alltag, in der Bahn, im Supermarkt oder der Diskothek so.Ich würd mir mehr Offenheit und Neugierde aufeinander wünschen.
Was „geht“ zählt und nicht, was nicht funktioniert.

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7 thoughts on “Wenn die Technik…. ”

  1. Habe ich das missverstanden oder ist die Aussage wirklich. dass die Technik im Vordergrund steht?

    Wie muss man sich das vorstellen? Wenn ich jemanden kennenlerne sind die ersten Fragen für gewöhnlich Herkunft, Beruf und Beziehungsstatus – oberflächliches Zeug. Fragt man dich da eher nach PS deines Rollstuhls? 😉

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    1. Ja gewöhnlich schon aber wenn da jemand mit Beatmung kommt und Rollstuhl steht das für die Menschen im Vordergrund aus Unsicherheit nehme ich an. Ich persönlich muss sagen das es mir oft passiert das nicht mit mir selbst gesprochen wird sondern über eine dritte Person fragen wie was hat sie den oh ist das schlimm das fühlt sich fürchterlich an

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  2. Ich glaube das sind die Berührungsängste. Ich hab das erlebt, als ich noch meiner Tumor OP wieder arbeiten ging. Keiner traute sich, mich danach zu fragen, die Kollegen waren unsicher.
    Ich drück Dich und finde diesen Blog einfach wunderbar und wünsche, dass viele Menschen hier lesen. Liebe Grüße Maren ❤️

    Gefällt 2 Personen

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