5 Gadgets…

die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern

In der Stadt navigieren, einkaufen im Supermarkt oder rollstuhlgerechte Restaurants finden – Apps und Gadgets können Menschen mit Behinderung dabei helfen, sich frei und unabhänig zu bewegen. WIRED hat fünf smarte Lösungen zusammengetragen, die im Alltag helfen.

 

Smartphone-App Be My Eyes
Die Idee hinter der App By My Eyes ist so einfach wie genial: Blinde Menschen können sich per Video-Chat auf Knopfdruck mit Sehenden verbinden, um Hilfe anzufordern. Etwa, wenn sie wissen wollen, wann ihre Milch im Kühlschrank abläuft oder welche der Konservendosen im Supermarkt die gewünschte ist. Hinter der iOS-App steckt der Däne Hans Jørgen Wiberg. Der erklärt die Idee der App so: „Wenn du als potentieller Helfer keine Zeit hast, reagierst du einfach nicht auf die Anfrage und jemand anderes wird einspringen. Und als blinder Nutzer kannst du sicher sein, dass die Person am anderen Ende der Leitung absolut willens ist, dir zu helfen.“

 

Smartphone-App für Rollstuhlfahrer, Künstliche Intelligenz für Blinde und vernetzte Hörgeräte – diese fünf Gadgets für Menschen mit Behinderung lösen bekannte Probleme und erleichtern euch den Alltag.

In der Stadt navigieren, einkaufen im Supermarkt oder rollstuhlgerechte Restaurants finden – Apps und Gadgets können Menschen mit Behinderung dabei helfen, sich frei und unabhänig zu bewegen. WIRED hat fünf smarte Lösungen zusammengetragen, die im Alltag helfen.

Smartphone-App Be My Eyes
Die Idee hinter der App By My Eyes ist so einfach wie genial: Blinde Menschen können sich per Video-Chat auf Knopfdruck mit Sehenden verbinden, um Hilfe anzufordern. Etwa, wenn sie wissen wollen, wann ihre Milch im Kühlschrank abläuft oder welche der Konservendosen im Supermarkt die gewünschte ist. Hinter der iOS-App steckt der Däne Hans Jørgen Wiberg. Der erklärt die Idee der App so: „Wenn du als potentieller Helfer keine Zeit hast, reagierst du einfach nicht auf die Anfrage und jemand anderes wird einspringen. Und als blinder Nutzer kannst du sicher sein, dass die Person am anderen Ende der Leitung absolut willens ist, dir zu helfen.“

Braille Bricks
Die Braille Bricks der brasilianischen Kreativagentur Lew‘Lara\TBWA bringt blinden und stark sehbeeinträchtigten Kindern das Braille-Alphabet spielend bei. Dazu hat sie Lego-Steine so bearbeitet, dass sie alle Buchstaben darstellen. Beim Stapeln und Bauen soll der Lerneffekt ganz nebenher eintreten. Und da es sich um Spielzeug handelt, beziehen die Braille-Bricks auch Freunde und Familienmitglieder ohne Sehschwäche mit ein und können die Brailleschrift von den sehbeeinträchtigten Kindern lernen. Zur Zeit sucht die Agentur noch nach einem Fabrikanten aus der Spielzeugindustrie.

ReSound LiNX² 
Der ReSound LiNX² der Firma Resound ist sowohl Hörgerät als auch Headset. Per App kann der Lärmpegel reduziert oder bestimmte Geräusche hervorgehoben werden. Bei der Verbindung mit Apple-Geräten können Telefongespräche oder Musik wie bei einem Wireless-Stereokopfhörer übertragen werden, mit dem zusätzlichen Telefonclip+ können bluetoothfähige Geräte verbunden werden. Die kleinen Hörgeräte kosten zwischen 800 Euro und 2500 Euro, abhängig vom Zuschuss der Krankenkasse. Die ReSound LiNX² sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich.

Smartphone-App Wheelmap
Seit sechs Jahren können auf der Online-Karte Wheelmap des Projekts Sozialhelden rollstuhlgerechte Geschäfte, Cafés und Restaurants eingetragen werden. Ein Ampelsystem zeigt konkret, wie rollstuhlgerecht die eingetragenen Lokalitäten sind: Grün bedeutet rollstuhlgerecht, Gelb rollstuhlgerecht mit einigen Einschränkungen und Rot nicht rollstuhlgerecht. Seit drei Jahren gibt es auch eine kostenlose Wheelmap-App für Android- und iOS-Geräte.

Horus-Headset für Blinde
Das italienische Startup Eyra hat einen Assistenten erfunden, der blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag helfen soll. Horus besteht aus einem Headset mit Kameras und einem lernfähigen Prozessor. Der Prozessor hilft, die Umgebung zu beobachten und beschreiben. So kann Horus Texte vorlesen, Gesichter, Gegenstände und Hindernisse erkennen. Der Assistent besteht aus zwei Geräten: Dem Headset mit Kameras, sowie der Akku- und Prozessoreneinheit. Die Steuerung von Horus erfolgt über unterschiedlich geformte Tasten am Headset und am Prozessoren.  Aktuell befindet sich Horus in einem Prototyp-Status, Anfang 2017 soll die Testphase eingeleitet werden. Für die kann man sich bereits auf die Warteliste setzten lassen.

Quelle: www.wired.de

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