INKLUSION fängt bei dem Einzelnen an…

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Unser Sohn, 14,  hat seit Anfang Mai 2016 Epilepsie. Seitdem vier große Anfälle mit Bewußlosigkeit.

Und wieder einmal wird mir bewusst, wie sehr Menschen mit Handicaps in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden.

Grundschulzeit: ADHS. Außenseiter. Niemand wollte etwas mit ihm zu tun haben. Gott sei Dank fanden wir einen Sport, in dem er erst sehr schüchtern war, sich dann aber richtig gut machte: Tae Kwon Do. Dort war er zuverlässig 2 x wöchentlich beim Training, und dort fand sein ganzes Sozialleben statt.

Realschulzeit: Mobbing und Ausgrenzung. Die Suche nach dem Anderssein ging weiter. Als Ergebnis dann die Diagnose mit 11: Asperger Autismus. Unser Sohn war da kurz vor der Schulverweigerung. Seine damalige Lehrerin: „In der Schule gibt es keine Probleme! Er stört den Unterricht nicht und hält sich soo toll an Regeln!“

Schulwechsel in der 6 auf das Gymnasium, fortan mit Schulbegleiterin. Dort scheint er grundsätzlich besser aufgehoben.

8. Klasse, Epilepsie…

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