Das Ungewohnte

Du siehst einen Menschen mit Handicap. Was geht dir durch den Kopf?

Wenn ich einen Menschen mit Handicap sehe, empfinde ich eine Mischung aus Mitleid und Bewunderung. Das Leben spielt ihnen hart mit und sie haben vieles schwerer als andere Menschen – auch schwerer als ich. Und meistens sind sie trotzdem glücklich und meistern die Herausforderungen, die an sie gestellt werden. Und dann denke ich daran, wie sehr ich mich oft wegen Kleinigkeiten aufrege oder mich überfordert fühle. Das weckt dann schon fast ein schlechtes Gewissen.

Du wirst um Hilfe gebeten Was tust du?

Wenn ich um Hilfe gebeten werde, dann helfe ich. Egal ob Mensch mit Handicap oder ohne gerade Hilfe benötigt.

Du lernst jemand neues kennen erst später erfährst du das der/die eine Einschränkung hat. Wie reagierst du?
Das ändert denjenigen als Menschen ja nicht. Vielleicht denke ich darüber nach, wie es mich beeinflussen könnte, z.B. wenn es Richtung Partnerschaft gehen könnte. Wobei das alles nur Theorien sind, denn jeder Mensch ist anders und hat seine Eigenheiten mit denen man umgehen muss oder eben überlegt, ob man den Kontakt dann eher meidet. Ich gehe zum Beispiel nicht gerne ins Kino. Also falle ich für solche Sachen bei meinen Freunden dann raus, für einen absoluten Kinofan bin ich natürlich schwierig. Es ist dann eben die Frage, wie man damit umgeht. Und letztendlich stelle ich es mir mit einem Handicap ähnlich vor. Vieles wäre bestimmt ungewohnt für mich, aber eigentlich ist alles ungewohnte immer auch interessant und lehrreich.

Ein Beitrag von trienchen2607