Respekt kein Mitleid

Du siehst einen Menschen mit Handicap. Was geht dir durch den Kopf?

Es ist vermutlich Zufall, aber es scheint mir, dass immer wenn ich einem Menschen mit Handicap begegne scheint er so glücklich zu sein. Es zeigt mir, dass es vermutlich (fast) nichts gibt, was einem das Lachen nehmen kann, das Gefühl des Glücklich seins. Und es ist so viel wert und womöglich macht man sich über viel zu viele Dinge Gedanken, zerbricht sich selbst damit, anstatt einfach das Leben zu genießen und das Beste aus allen Situationen zu machen. Dabei packe ich mich gerne selbst an der Nase, weil es mir zeigt, dass es mir doch eigentlich schon gut geht und ich in meinem Leben kein nicht lösbares Problem habe. Gleichzeitig habe ich solchen Respekt vor diesen Menschen, wie sie das Leben meistern, obwohl ihnen Dinge „fehlen“, die für mich doch so ganz normal sind.

Du wirst um Hilfe gebeten Was tust du?

Helfen! Damit tue ich jemand anderem etwas Gutes und mir selbst tut es nicht weh.

Du lernst jemand neues kennen erst später erfährst du das der/die eine Einschränkung hat. Wie reagierst du?

Letztens habe ich ein Mädchen kennengelernt, welches ein Hörgerät trugt, was ich anfangs wirklich einfach nicht überrissen habe. Als ich es dann sah, dachte ich mir im ersten Moment: „Oh“. Doch es hat nichts daran geändert, wie ich mit dem Mädchen umging. Ich habe weiterhin ganz normal mit ihr gesprochen, wie zuvor auch. Ich mag sie ja nicht weniger, nur weil sie ein Handicap hat. Sie ist dennoch noch sie, ein liebenswürdiger Mensch.

Ein Beitrag von regenbogenleben